CSU-Wähler für eigenständigen Bundestags-Wahlkampf

Aktuelle Bayern-Umfrage im Auftrag von SAT.1 BAYERN

Laut der aktuellen Bayern-Umfrage im Auftrag von SAT.1 BAYERN sind die CSU-Wähler für einen eigenständigen Bundestagswahlkampf – und notfalls Opposition. Die AfD liegt in Sachen Lösungskompetenz beim Thema Zuwanderung vor der SPD.

CSU-Wähler für eigenständigen Bundestags-Wahlkampf (Foto: SAT.1 BAYERN)

 Bild: SAT.1 BAYERN,

Wäre am Sonntag Bundestagswahl würden die Bayern wie folgt wählen: 46 Prozent CSU, 17 Prozent SPD, 10 Prozent Grüne, 10 Prozent AfD, 6 Prozent FDP, 4 Prozent Linke, 3 Prozent Freie Wähler, 4 Prozent Sonstige:

Die Bayern und insbesondere die CSU-Wähler sind für einen eigenständigen CSU-Bundestagswahlkampf und für ein Festhalten am Ziel der Obergrenze für Flüchtlinge.

Auf die Frage „Würden Sie persönlich einen eigenständigen, von der CDU unabhängigen Bundestagswahlkampf der CSU im Herbst 2017 begrüßen oder ablehnen?“ antworteten 50 Prozent mit begrüßen, 47 Prozent mit ablehnen und 3 Prozent weiß nicht:

Klarer die CSU-Wähler: 61 Prozent begrüßen, 38 Prozent ablehnen, 1 Prozent weiß nicht:

Auf die Frage „Soll die CSU bei einer erneuten Regierungsbeteiligung auf einer Flüchtlings-Obergrenze beharren oder sonst auf eine Regierungsbeteiligung verzichten und in die Opposition gehen?“ antworteten 48 Prozent der Befragten, die CSU solle lieber in die Opposition gehen, 47 Prozent sind dagegen und 5 Prozent sagten „weiß nicht“:

Von den CSU-Wählern sind sogar 56 Prozent notfalls für die Opposition, 40 Prozent dagegen, 4 Prozent „weiß nicht“:

Die Kompetenzen bei den Themen Innere Sicherheit und Flüchtlinge sehen die Bayern hauptsächlich bei der Union. SPD und Grüne werden allerdings teilweise von der AfD überholt:

Auf die Frage „Welche Partei könnte könnte das Thema Innere Sicherheit, Kriminalität und Terror auf Bundesebene am ehesten zu Ihrer Zufriedenheit lösen?“ entschieden sich 54 Prozent für CDU/CSU und 21 Prozent für die SPD. Die AfD liegt mit 11 Prozent vor den Grünen mit 8 Prozent. (FDP 5 Prozent, Linke 3 Prozent, FW 2 Prozent, Sonstige 3 Prozent, keine 8 Prozent, Mehrfachnennungen möglich).

Und auf die Frage „Welche Partei könnte das Thema Zuwanderung durch Ausländer, Flüchtlinge und Asylbewerber auf Bundesebene am ehesten zu Ihrer Zufriedenheit lösen?“ entschieden sich 47 Prozent für CDU/CSU, die AfD liegt mit 19 Prozent vor der SPD mit 16 Prozent, (Grüne 8 Prozent, Linke 3 Prozent, FDP 3 Prozent, FW 1 Prozent, keine 11 Prozent, Mehrfachnennungen möglich):

In der Diskussion um eine mögliche Spitzenkandidatur von CSU-Chef Horst Seehofer für den Bundestag zeigt sich, dass diese Idee weder bei der Gesamtbevölkerung noch bei den CSU-Wählern auf große Gegenliebe stößt.

Auf die Frage „Soll Horst Seehofer bei der nächsten Bundestagswahl als Spitzenkandidat der CSU antreten und nach Berlin gehen oder soll er das nicht?“ sagten 37 Prozent der Bayern, er solle antreten, 58 Prozent sind dagegen, 5 Prozent weiß nicht.

Ähnlich das Ergebnis bei den CSU-Wählern: 39 Prozent antreten, 56 Prozent nein, 5 Prozent weiß nicht.

Die Umfrage wurde vom Hamburger Umfrage-Institut GMS im Auftrag von „SAT.1 Bayern“ durchgeführt.
Es handelt sich um eine repräsentative Telefonbefragung mit 1008 Befragten im Befragungszeitraum 28.12.2016 bis 03.1.2017.

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 04.01.2017 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Bild-Quellen: SAT.1 BAYERN,

Kommentare

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Ein Kommentar

  1. Michael schreibt:

    Das wäre doch mal ein Anfang, AFD & CSU in Bayern zusammen eine Landes Regierung, es gibt nur Übereinstimmungen somit keine Experimente sich von der Umfaller Partei FDP erpressen zu lassen & Grüne, SPD geht gar nicht in Bayern sonst gibt es Zustände wie in Berlin oder NRW,aber sollte die CSU mit der AFD zusammen gehen, gibt es Ärger mit Mutti Merkels CDU, somit wird es wie immer bei Ankündigungen & Drohungen von Seehofer & Co auch bleiben & nichts wird sich ändern, leider.