Ätzende Lauge statt Radler abgefüllt

Ermittlungen in Oberfranken eingestellt

Lauge in einer Flasche hat einen Mann vor einem halben Jahr schwer verätzt. Nun hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den Wirt wegen fahrlässiger Körperverletzung eingestellt.

Ätzende Lauge statt Radler abgefüllt (Foto: SAT.1 BAYERN)

 Bild: SAT.1 BAYERN,

Lauge in einer Flasche hat einen Mann vor einem halben Jahr schwer verätzt. Nun hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen gegen den Wirt wegen fahrlässiger Körperverletzung eingestellt. Die Ermittler konnten nicht klären, wie die hochprozentige Natronlauge in die Flasche gelangte, in der eigentlich hätte Radler sein sollen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mit. Auch unklar sei geblieben, wer dafür verantwortlich ist, dass die Flasche in einen Getränkekasten und dann in die Kühlanlage eines Sportheims in Pottenstein kam.

Im August hatte sich der inzwischen 51-jährige Mann beim Besuch der Vereinsgaststätte schwere Verätzungen im Mund- und Rachenbereich erlitten, obwohl er die Flüssigkeit sofort ausspuckte. Er musste ins künstliche Koma versetzt werden. Inzwischen geht es ihm den Ermittlern zufolge wieder den Umständen entsprechend gut. Mehr dazu gab eine Polizeisprecherin nicht bekannt.

Lauge, wie sie in der Flasche gefunden wurde, kann bei richtiger Verdünnung als Reinigungsmittel dienen.

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 17.02.2017 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Bild-Quellen: SAT.1 BAYERN,

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