Schleierfahndung wird nicht verboten

EU-Kommission stellt Vertragsverletzungsverfahren ein

Die bayerische Polizei darf jetzt weiter bis zu 30 Kilometer hinter der Grenze anlasslose Personenkontrollen durchführen. Ursprünglich wollte die EU die Schleierfahndung verbieten – jetzt hat sie ihr Vertragsverletzungsverfahren zurückgezogen.

Schleierfahndung wird nicht verboten (Foto: Armin Weigel / dpa)

 Bild: Armin Weigel / dpa,

Die EU-Kommission hat ihr Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingestellt. Ursprünglich wollte die EU damit die Schleierfahndung verbieten. Bayerns Innenminister Herrmann begrüßte die Entscheidung.

Die bayerische Polizei darf jetzt weiter bis zu 30 Kilometer hinter der Grenze anlasslose Personenkontrollen durchführen, die sogenannte „Schleierfahndung“.

Dieser Beitrag ist in der Sendung vom 17.02.2017 erschienen. Das zugehörige Video ist am Tag der Sendung ab ca. 19:00 verfügbar.

Zuletzt aktualisiert am . | Bild-Quellen: Armin Weigel / dpa,

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